La Cantina

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4. Dezember 2010

Toni Netzle liest Alter Simpl

Die Schauspielerin und Münchens legendärste Promi-Wirtin erzählt aus ihrem Leben.
Toni Netzle und ihr „Alter Simpl“ in der Türkenstraße gehörten zu München wie die Frauenkirche und der Marienplatz.
Weltstars, Politiker und Adabeis gingen ein und aus. Toni Netzle schildert mit einem Augenzwinkern die turbulenten Zeiten:
Ella Fitzgerald, Robert de Niro, Brigitte Bardot, Gina Lollobrigida, Willy Brandt, Franz Josef Srauß und und und ...
Sie alle waren zu Gast im „Alten Simpl“.


27. November 2010

DER UNTERGEHER von Thomas Bernhard
Sprecher Martin Pfisterer

Drei Pianisten eine Leidenschaft. Alle wollen sie „nur das Höchste“ als wahre Kunst gelten lassen.
Alle stellen sie die größten Ansprüche an sich selbst. Doch nur einem ist der Durchbruch vergönnt.....

Bernhards Roman vom Klavierspieler Glenn Gould ist eine faszinierende literarische Geschichte vom Virtuosen,
der sich immer tiefer in die Einsamkeit spielt, bis er mit 51 Jahren plötzlich tot vom Klavier fällt.

Der Tod des Pianisten lässt die beiden Rivalen von einst nicht unberührt.
Es kommt zu drastischen Reaktionen, nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher war....


13. November 2010

Das Erdbeben in Chili von Heinrich von Kleist
gelesen von Franziska Bronnen

Die Novelle gehört zu den ersten großen Prosatexten von Heinrich von Kleist. Wie in vielen seiner anderen Werke
beschäftigte sich Kleist auch hier vor allem mit den Abgründen der menschlichen Natur.
Als Einführung eine Erzählung von Hartmut Lange über die letzten 24 Stunden im Leben Kleists vor dessen Freitod.


6. November  2010

POLAROID: MOCKBA von und mit Evgenija A.Rykova
Konzept und Klavierbegleitung Friedrich Rauchbauer

Ein russischer Liederabend in unterschiedlichen Aufnahmen einer Stadt.
Er erzählt von Einsamkeit und Sehnsucht, Konflikten und Revolution und von der Flüchtigkeit des Moments.


30. Oktober 2010

Jan Koester liest „Traum eines lächerlichen Menschen“
Eine phantastische Erzählung von Fjodor M. Dostojewski

„Ich bin ein lächerlicher Mensch. Man hält mich sogar für einen Verrückten ...“
mit diesen Worten beginnt der Held und in seiner Verzweiflung beschließt er, Selbstmord zu begehen.
Eine schicksalhafte Begegnung hält ihn am Leben und führt ihn in eine Traumwelt, in der er eine Vision des guten menschlichen Zusammenlebens erfährt.
Nicht die Ratio entscheidet über den Sinn des Lebens, sondern das Herz.
Dostojewski hat mit diesem Spätwerk ein Meisterstück der Erzählkunst geschaffen.


23. Oktober 2010

Boris Ruge
Großstadtblues

Songs Musik und Geschichten

„... bravouröses Können ... Lied gewordene Sehnsucht ..."
„... Der Großstadtblues ist heut abend wieder unterwegs, ein Supermarkt-Schaufenster schaut auf Beton mit Graffiti,
wo „ich lieb´ Dich draufsteht ..."

Boris Ruge's Lieder sind Songs aus der Großstadt, sie erzählen davon, was sich wohl hinter all den Türen verbirgt
und vom Leben draussen vor der Tür, auf den Plätzen, Fußgängerzonen und Straßen.
Vom abendlichen Lichtermeer und der Einsamkeit im Gewimmel.
Vom Kaufrausch oder davon, wenn die Wirtschaftskrise die Dallmayertasche durch eine Alditüte ersetzt.
Die echte Geschichte von einem coolen Jazzclub mit Billardtisch, der einem MacDonalds mit Happy Meal wich.
Davon wenn die Großstadtbewohner täglich auf elektronischen Rolltreppen aneinander vorbeifahren, stumm, schön aufgereiht,
auf dem Weg zum nächsten Computer Angebot.
Von Paris, New York, Rom, vom Fortwollen, vom Fortfahren und von den Zugereisten.
Von Giorgio, der samt seiner Trattoria von einer Eigentumsbesitzerin aus dem Herzen Schwabings in die Vorstadt
vertrieben wurde.
Und von der Macht der Liebe, in die man plötzlich rennt mitten zwischen Zement und Gemenge,
„... wie zwei hungrige Tauben, die sich lieben an einer Straßenecke, und sich vermählen lassen von Sergej, dem Strassenkehrer ..."
„... Boris Ruge ... der dazu noch phantastisch Gitarre spielte ... zeigte sein bravouröses Können ... Lied gewordene Sehnsucht ... eine zärtliche Hommage ..."
GA Reutlingen

„... die Gitarre bedient Boris Ruge meisterlich mit softem Blues und herbem Rock zu pulvertrocken Selbstgereimtem."
TZ München

„… bissige Lieder…"
AZ München